GoPro Hero 3 Actionkamera

Im Test: die GoPro Hero 3

Actionkameras liegen im Trend. Die GoPro Hero 3 ist eine davon. Wer regelmässig auf YouTube, Vimeo & Co unterwegs ist stellt aber schnell fest, dass die kleinen Begleiter längst nicht mehr nur für Actionaufnahmen genutzt werden. Durch die praktische Grösse, einfache Bedienung und bestechende Qualität ist sie längst mehr Gadget denn Videokamera geworden. Und dies zu gutem Recht wie wir finden. Denn mit dem passenden Zubehör, kreativen Ideen für die Befestigung sowie etwas Geschick kann jeder seine Outdooraktivitäten im Nu dokumentieren.

 

Kleines, kompaktes Wunderding

Die GoPro Hero 3 ist ist ein kleines Wunderding. Kaum grösser als eine Kaugummipackung filmt sie Bilder in bestechender HD-Qualität die nichts zu wünschen übrig lassen. Dank dem 180° Weitwinkelobjektiv filmt sie aus der beliebten Fisheye-Optik und lässt so beeindruckendes Filmmaterial aus fast jeder Perspektive entstehen. Die Kamera kann mit dem entsprechenden Zubehör auf nahezu jeder Fläche montiert werden und liefert dadurch äusserst abwechslungsreiches Filmmaterial. Die bewährte, einfache Bedienung mittels zwei Knöpfen wurde auch bei diesem Modell beibehalten und macht die Aufnahme zu einem Kinderspiel. Ebenfalls beeindruckend sind die unzähligen Aufnahmemodi, welche die Kamera sowohl für die professionelle Kinoproduktion als auch für den begeisterten Hobbyfilmer interessant machen.

 

Längst nicht mehr nur für Outdooraktivitäten

Die GoPro Hero 3 wird längst nicht mehr nur für Extremsportarten oder Outdooraktivitäten eingesetzt. Man findet sie auf Reisen, in Wohnzimmern, im Vorgarten oder in Eishockeystadien. Ungeachtet davon, dass sie sich zur Dokumentation von fast jedem Schritt im Leben eignet, zeigen sich die Stärken doch klar im „Ausseneinsatz“. Der Lieferumfang kommt schon sehr detailliert daher: Kamera, zwei Cases, Fernbedienung sowie diverse Halterungen zur Befestigung auf flachen und gewölbten Flächen rüsten die GoPro Hero 3 für den Einsatz draussen. Sowohl im Wasser, als auch im Schnee bleibt die Kamera so stets unversehrt. Die Liste für zusätzliches Zubehör ist dabei fast unendlich lang (siehe weiter unten).

Dabei lohnt es sich das Zubehör vor dem Outdoor-Einsatz ausgiebig im Trockenen zu testen. Spätestens wer auf einer Skitour mit kalten Fingern versucht, die Halterungen um zu schrauben, wird sich ärgern sein Equipment nicht schon zu Hause ausprobiert zu haben. Ebenfalls empfiehlt sich bei der Montage der Halterungen kurz die Perspektive (bspw. über die GoPro App) zu prüfen. Nichts ärgert einem mehr als wenn mann den ganzen Tag gefilmt hat, und dann fest stellt, dass die Hälfte abgeschnitten ist.

Wer wiederum mit dem bestehenden Angebot an die Grenze kommt, der findet für fast alles auf Youtube & Co. ein passendes Tutorial.

 

Mehr als ein Gadget – und dementsprechend teurer

Die GoPro Hero 3 ist zweifelsohne mehr als nur ein nettes Gadget. Wer seiner Fantasie freien Lauf lässt und auch handwerklich etwas geschickt ist, kann die Kamera an fast jedem Punkt befestigen, welcher eine spannende Perspektive liefert. Wer sich dazu noch die Zeit nimmt, im Anschluss das Material zu schneiden, der kann mit relativ wenig Equipment ein tolles Resultat erreichen. Doch dies hat einen Preis. Im Handel ist die GoPro Hero 3 für rund 400.- CHF zu haben. Doch aufgepasst: Wer erfinderisch ist und Freude an zusätzlichem Zubehör hat läuft Gefahr nochmals annähernd den gleichen Betrag für Zubehör auszugeben.

 

Passendes Zubehör

Schon das offizielle GoPro-Zubehör ist enorm umfangreich. Doch das ist längst nicht das Ende der Fahnenstange! Fast wöchentlich kommen neue Gadgets auf den Markt. Von den klassischen Befestigungstools über Stative bis hin zu Timelaps-Drehscheiben ist alles zu finden. Eine gute Übersicht findet sich hier.

 

PRO

  • klein und handlich
  • unzähliges, handliches Zubehör zur Befestigung
  • einfache 2-Knopf-Bedienung
  • Gratis Software für einfache Bearbeitung
  • Sehr viele Tutorials im Netz zu finden
  • fantastische Bildqualität
  • extrem viele Einstellungsmöglichkeiten, sowohl für Anfänger als auch Pros

 

CONTRA

  • Akku hält nicht sehr lange
  • Akku und Speicherkartenwechsel im Gelände (während der Tour) eher mühsam
  • WiFi-Verbindung mit der GoPro ungenüngend

 

Fazit:

Praktische Actionkamera mit beeindruckender Qualität! Hat aber seine Schwächen, gerade was den Akku anbelangt. Trotzdem: Für Freizeitaufnahmen gut geeignet.

3 von 5 Punkten: Ganz OK! Gibt bestimmt bessere Alternativen, aber passt schon!

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Ein ziemlich hipper Typ, dessen Tutorials aber sehr wertvoll sind: 

 

Timelaps erstellen leicht gemacht – mit der Gratis-Software GoPro Studios: 

 

 

 

 

 

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