Suisse Alpine 2020

Grünes Licht für Suisse Alpine 2020

Die Abgeordneten des Schweizer Alpen-Club SAC haben an ihrer Versammlung am 11. Juni 2016 in Olten der Realisierung des Projektes Suisse Alpine 2020 zugestimmt. Das Projekt umfasst die Entwicklung einer innovativen Tourenplattform die Publikation digital aufbereiteter und aktualisierter SAC-Routeninformationen, wie der SAC in einer Mitteilung informiert.


Am 11. Juni 2016 haben die Abgeordneten des Schweizer Alpen-Club SAC in Olten den Startschuss für ein wegweisendes Projekt gegeben: Suisse Alpine 2020 hat die Entwicklung einer innovativen Tourenplattform zum Ziel, auf der die digital aufbereitenden SAC-Routeninformationen publiziert werden. Dies teilt der SAC in einer Mitteilung mit.

 

Digitalisierung der Führerliteratur

Konkret sollen 10‘000 Routenbeschreibungen aus den Bergsportdisziplinen Alpinwandern, Hoch-, Ski- und Schneeschuhtouren und Klettern attraktiv aufbereitet werden. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf geschätzt 7,8 Millionen Franken. Der SAC kann dabei auf die finanzielle Unterstützung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) zählen: Dieses beteiligt
sich mit knapp 2,7 Millionen Franken aus dem Innotour-Fonds am Projekt, was rund 34 Prozent der Gesamtkosten entspricht. Nach der Annahme durch die Abgeordnetenversammlung folgt nun die Realisierungsphase. 2018 wird die neue Tourenplanungsplattform, integriert in die SAC-Website www.sac-cas.ch, in Betrieb gehen. Im Frühling mit der Sommerkarte und im Herbst mit der Winterkarte. Ein Teil der einfacheren Routen wird auch über die Kanäle von SchweizMobil kommuniziert.

 

Ganzer Verband soll profitieren

Neben dem SAC-Verlag, welcher grossen Nutzen aus dem modernen Absatzkanal ziehen wird, soll der gesamte Verband vom Projekt profitieren. Beispielsweise werden die SAC-Hütten direkt einen Gewinn aus der verbesserten Sichtbarkeit, der Möglichkeit, Übernachtungen online zu buchen sowie der zeitgemässen Kommunikation von Belegung oder umliegenden Tourenangeboten ziehen.

 

Gegenwind aus vielen Richtungen

Das Projekt stiess dabei nicht bei allen Sektionen auf Zustimmung. Unter anderem die grossen Sektionen Bern, Uto & Monte Rosa hatten gegen die Vorgehensweise und insbesondere die Dimensionierung des Projekts opponiert. Sie forderten dabei nichts weniger als den Abbruch des Projekts. Dieses Szenario konnte Dank einer ausserordentlichen Sektionssitzung abgewendet werden.

Profile photo of Manuel Scherrer

Leave a reply

Springe zur Werkzeugleiste