Avers-Aufstieg

Das sind die 5 besten Skitouren für den Frühwinter

Spätenstens im Ende Oktober/Anfangs November, wenn die Tage definitv kürzer werden und sich die Sonne so langsam dem Nebel weichen muss beginnt das Warten auf den ersten Schnee. Höchste Zeit also, die Ski aus dem Service zu holen, das LVS mit neuen Batterien zu versorgen und auf den ersten grossen Schneefall warten. Da es Frau Holle dieses Jahr gut gemeint hat mit uns, anbei die Top 5 der Frühwinter-Skitouren.

 

Passend zum ersten Schneefall stellen wir euch die besten Frühwintertouren zusammen.

 

1. Pazolastock – der Klassiker in der Zentralschweiz.

Die Zentralschweiz, Insbesondere das Gebiet rund um den Gotthard gehört zu den schneereichsten Gebieten der Schweiz. Hier entlädt Frau Holle regelmässig eine ordentliche Packung schon früh in der Saison. Mit dem ÖV gemütlich von Andermatt auf den Oberalpass und der Aufstieg verkürzt sich somit wesentlich. Abfahrt dann Richtung Andermatt (bei sicheren Verhältnissen) oder ins Bünderland nach Tschamutt.

 

Aufstieg am Pazolastock

Aufstieg am Pazolastock

 

 

2. Fanenstock – der „Glarnerland-Erheblich“-Klassiker

Nebst dem Oberalpgebiet schneit es jeweils auch im Glarnerland ergiebig. Nicht selten findet man auch hier schon früh in der Saison gute Bedingungen. Dank der grasigen Unterlage besteht hier die Chance, ohne Steinkontakt ins Tal zu kommen. Wenn wirklich schon genug Schnee liegt, kann der Grüenenspitz & Färispitz noch angehängt werden. Achtung: Gesamtes Gebiet unterhalb der Alp „Chamm“ ist Wildschutzzone!

 

Vom Fanenstock zum Färispitz

Vom Fanenstock zum Färispitz mit Blick auf den Hausstock. Bild: Beni Büchi

 

 

3. Stotzigen Firsten – Alternative zum Pazolastock

Der Frühwinter-Klassiker schlechthin! von Realp gut zu erreichen und dank der mässig steilen Hänge oftmals eine sichere Wahl. Bekommt ebenfalls früh im Winter schon ordentlich Schnee und eine Alternative, falls der nahe gelegene Pazolastock zu überlaufen ist.

 

Stotzigen Firsten

Stotzigen Firsten

 

 

4. Ruosalper Chulm – zu hinterst im Muotathal

Zugegeben, per Zufall kommt man hier nicht vorbei, im hintersten Ecken des Muatathal. Doch wer den (je nach Ausgangspunkt) weiten Weg auf sich nimmt wird nicht enttäuscht. Via Parkplatz „Tröli“ steigt man zur Ruoasalp und weiter bis zum Grat auf. Mit ewas Glück kann auch hier ein Steinkontakt vermieden werden. So etwas wie der Geheimtipp in der Zentralschweiz.

 

 

5. Les Diablerets – der Klassiker in der Westschweiz

Wer es gemütlich mag nimmt um 9.00h die erste Bahn und gelangt ab der Bergstation gemütlich in einer Stunde die knapp 300hm bis zum Gipfel. Dank Gletscher hats hier schon früh genug Schnee. Aber Vorsicht vor den Spalten!

 

Lawinenbulletin vom 10.11.14

Lawinenbulletin vom 10.11.14 – Klicke auf das Bild für die akutelle Gefahrenkarte

 

 

Doch auch bei aller Euphorie gilt: Check your Risk! Informiere dich beim SLF über die neuste Lawinensituation.

Hier findest du auch gleich die Schneekarte der Schweiz.

 

Ebenfalls informativ, der PowderGuide.com mit Infos für den gesamten Alpenraum.

 

 

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