Boulderin Calanca Bouldern Calanzasca Bergtal

Bouldern im wilden Calancatal

Es muss nicht immer Chironico oder Cresciano sein. Wer bereit ist im Tessin noch kurz um die Ecke zu schauen wird belohnt mit einem traumhaften Bouldergebiet in einem abgelegenen Bündner Bergtal.

 

 

 

Anreise:

Je nach Herkunft über oder durch den Gotthard respektive San Bernardino. Entlang dem Misox bis Roveredo und von dort ins Calancatal. Aufgrund der langen Anfahrt (und den Crashpads im Gepäck) eignet sich das Auto wohl eher als der ÖV. Nichts desto trotz ist auch die Anfahrt mit Zug und Postauto problemlos. Die Kurse verkehren bis zu hinterst ins Tal, wenn auch nur ein paar mal am Tag.

 

Charakter:

Die Blöcke sind entlang der Calanzasca verteilt aufs ganze Tal. Wers im Hochsommer etwas höher gelegen mag kann auf dem Pianon auf über 2300m bouldern. Abgeschiedenheit in einem wunderbaren Bergtal par Exellence. Insgesamt summieren sich die Blöcke gemäss Literatur auf über 1000 Boulder im ganzen Tal.

Die Blöcke stammen von früheren Begstürzen und sind aus rauhem, griffigen Granit. Die Palette deckt sämtliche Schwierigkeitsgrade ab.

 

Unterkunft:

Es gibt einige wenige kleine aber feine Gasthäuser, welche auf das ganze Tal verteilt sind. So befindet sich beispielsweise das Restaurant und Hotel «La Cascata» am Taleingang in Augio. Es bietet konventionelle italienische Küche und teilweise lokale Spezialitäten. Das Gebäude ist ein kleiner alter Palazzo mit sehenswertem Spiegelsaal und mit einer «Suite» mit Sicht auf den Wasserfall.

Ebenfalls vorhanden ist ein sehr einfacher aber äussert schön gelegener Zeltplatz direkt an der Calanzasca. Unterhalten wird der Zeltplatz „Al Mulin“ von Ruth und Sergio von der Fondazione Calanca delle Esploratrici.

Sie bemühen sich umsichtig einen sanften Tourismus im Tal zu etablieren und vermitteln einem auf Wunsch Kontakte zu lokalen Bauern mit Hofprodukten.

 

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Do’s:

  • Sich von Sergio die Telefonnummer eines lokalen Bauernhofs geben lassen
  • Dort gibts feine, selbstgemachte Würste
  • sich informieren ob der Dorfladen in Arvigo offen hat (ist selten der Fall)
  • Nach dem Bouldern ein Bad in der Calanzasca. Ist zwar schweinekalt, erfrischt aber ungemein
  • Slackline mitnehmen – lässt sich super zwischen den Bäumen spannen!

 

Don’ts:

  • sich über die hässige Dorfladenverkäuferin ärgern. Chillambillam – alles hat seine Zeit!
  • Vor 12h auf die Sonne hoffen, die kommt leide erst spät und verschwindet relativ früh wieder – auch im Hochsommer
  • Das Gefühl haben im Sommer braucht man nur Flip Flops und T-Shirt.
    Am Abend und in der Nacht sowie am Morgen kann es empfindlich kalt werden.

 

Informationen

Schlafen:

  • Zeltplatz “Al Mulin” (sehr einfach und wünderschön gelegen, frisches Wasser wird beim Nachbarn geholt, in Cauco bei der Brücke rechts flussabwärts)
  • Restaurant und Hotel «La Cascata» am Taleingang in Augio

 

Literatur:

  • Sehr liebevoll und übersichtlich gestalteter Boulderführer gestaltet und gedruckt in der Region.
  • Durch und durch ein Produkt von einigen sehr engagierten Locals.
  • www.calancaboulder.ch

 

Boulderführer Val Calanca

 

   

 

Wer sich schon einmal einstimmen möchte, kann hier schon einmal virtuell durchs Calancatal fliegen:

 

Hier befindet sich der Campingplatz „Al Mulin“:

 

 

 

Profile photo of Manuel Scherrer

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